Wie hast Du eigentlich Führen gelernt?

Haben Sie sich schon einmal diese Frage gestellt?

Die meisten Unternehmer und Führungskräfte antworten darauf:  „Eigentlich gar nicht“… „Aus der Erfahrung“… „Habe mal ein Seminar besucht … „Durch gute und schlechte Vorbilder“ …

Heißt das auch gleichzeitig, dass diese Chefs und Leiter schlecht führen?  
NEIN, das heißt das nicht.
Es gibt sehr viele gute Führungskräfte, die intuitiv Vieles richtig machen.

Egal ob mit jahrelanger Erfahrung oder in der ersten Führungsaufgabe, fast keiner hat jedoch im Tagesgeschäft die Möglichkeit,  sich zu reflektieren, einmal „von oben aus einer anderen Perspektive“ auf das eigene Verhalten zu schauen.  Was mache ich gut, wie kann ich mit einer Situation besser umgehen, wo mache ich unbewusst Fehler, wie erreiche ich meine Ziele besser?

Kennen Sie vielleicht die eine oder andere Situation?

  • ich bin mit der Leistung eines Mitarbeiters nicht zufrieden
  • meine Mitarbeiter könnten mehr oder besser arbeiten
  • irgendwie erreiche ich den Mitarbeiter nicht mehr, was ist da los?
  • meine Mitarbeiter verstehen nicht, was ich eigentlich will
  • ich bekomme keine guten, neuen Mitarbeiter
  • manchmal habe ich das Gefühl, ich bin der einzige Spezialist und der Einzige der arbeitet
  • ich habe als Führungskraft keine Freiräume mehr
  • meine Mitarbeiter arbeiten nicht selbständig  genug, am Ende habe ich die Arbeit wieder auf dem Tisch
  • meine Mitarbeiter sind nicht immer motiviert
  • neulich hat mich meine beste Mitarbeiterin verlassen
  • als kleines Unternehmen kann ich die Mitarbeiter nicht so fördern
     

Vereinfachtes und besseres Führen beginnt bei der Eigenbetrachtung. Wie bin ich eigentlich aufgestellt, was sind meine Ziele, was sind meine Antreiber, welchen Führungsstil pflege ich und wie wirke ich auf die verschiedenen Mitarbeiter?

Danach geht es darum, zu erkennen, dass Führen nicht mit Patentrezepten oder sogar per Gießkanne über alle Mitarbeiter erfolgen kann, sondern  dass wir uns mit den Profilen und Situationen der einzelnen Mitarbeiter auseinandersetzen müssen. Das „profilorientierte Führen“ vereinfacht das Verständnis und die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter massiv.

Auf Basis dieser Erkenntnisse kann man dann die verschiedenen Aspekte der Führungsaufgabe beleuchten. Vom Rekrutieren, Einstellen und Einarbeiten neuer Mitarbeiter, der Schaffung eines attraktiven und motivierenden Arbeitsumfeldes, der Potenzialausschöpfung eines jeden Mitarbeiters (im Sinne Höchstleistung) bis zur langfristigen Bindung guter Mitarbeiter.

 

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